Leben mit Krebs Marburg e.V.

Kontakt- und Beratungsstelle

Autoren G - O

Heinemann, Claudia/Reinert, Elke

Kinder krebskranker Eltern

In diesem Buch wird theoretisch und praktisch dargestellt, wie die Kinder und deren Familien durch präventive und therapeutische Angebote begleitet werden können. Die Vielfalt der Interventionsansätze für das einzelne Kind wird verdeutlicht. Verschiedene Möglichkeiten, mit der Familie zu arbeiten, werden beschrieben, und auch der Umgang mit Sterben und Tod wird thematisiert.
Kohlhammer (5. Mai 2011) 


Hennuy, Martine/Buyse, Sophie/Renardy, Lisbeth

Wann kommst du wieder Mama?

Amelies Mutter hat Krebs. Plötzlich verändert sich ihr sonst so sorgloses Leben. Sie hat Angst. Was ist Krebs? Was ist ein Tumor? Was bedeutet Chemotherapie? Kann ich auch Krebs bekommen? Und vor allem: Bin ich daran schuld, dass meine Mama so krank ist? Ganz konkret und dennoch behutsam geht die Geschichte mit diesem Thema um. Fragen, die die Kinder bedrücken, werden hier konkret beantwortet. Die Geschichte begleitet die Familie auf einem schwierigen Weg und vermittelt ihnen Trost und Hoffnung.

Mit einem Nachwort einer Psychotherapeutin und Adressen von Beratungsstellen.
Sauerländer; Auflage: 1 (15. Januar 2007) 

 

Hermann, Inger/Vendrell, Carme Solé

Du wirst immer bei mir sein

Krankheit, Krebs, Chemotherapie und Bestrahlung bedeuten. Die ausdrucksstarken Eine Familie auf der Fahrt in den Urlaub am Meer - man albert herum und versucht, die lange Fahrtzeit durch kleine Spiele zu überbrücken. Plötzlich gerät die Fahrt in ein Unwetter, die Familie verunglückt. Peter, fünf Jahre alt, wacht im Krankenhaus wieder auf und erfährt, dass sein Vater bei dem Unfall gestorben ist. Sein geliebter Vater, mit dem ihn eine besondere Beziehung verband; immer wieder erinnert er sich an den Satz, mit dem der Vater seine Zuneigung ausdrückte: »Ich freu mich über dich!« Zunächst will Peter die Realität des Todes nicht wahrnehmen. Im Laufe der sehr behutsam erzählten Geschichte aber erfährt er, dass die Liebe des Vaters zu ihm und seine eigene Liebe zu seinem Vater auch durch den Tod nicht zerstört werden kann. Ein Buch, das Hoffnung macht, die Realität des Todes auch bei nahestehenden Personen anzunehmen, aber getragen durch die Liebe weiterzuleben und mutig zu seinem eigenen Leben zu finden.
Sauerländer Düsseldorf (1. Februar 2005) 

 

Hermelink, Kerstin

Mein wunderschöner Schutzengel - als Nellys Mama Krebs bekam

An Nellys siebten Geburtstag ist alles anders: die Mama bleibt im Bett, auf der Torte fehlen die Marzipantiere und Papa macht ein trauriges Gesicht. In der Nacht sieht Nelly ihre Mama weinen. Nellys Mama hat erfahren, dass sie Krebs hat und für die Familie beginnt eine Zeit der Veränderung. Das Buch endet mit dem achten Geburtstag von Nelly, alle Therapien sind überstanden und die Marzipantiere sind wieder auf der Torte. Wunderbar beschrieben die Zeit des Schrecks nach der Diagnose, die Fragen die Kinder haben, die Äußerungen ihrer Freunde, die Zuwendung der Eltern und der glückliche Ausgang nach einem dreiviertel Jahr Therapie.
Diametric; Auflage: 1., Aufl. (2005) 


Horn, Samuel/Krause, Robert

Expedition Krebs: Ein Buchprojekt der Kölner KinderUni

Und dann war alles wieder still. Das Leuchten war weg, die Maschine war aus, es schien so, als sei nie etwas passiert. Eine der Neonröhren flackerte, und es roch ein bisschen verbrannt. Simon nahm vorsichtig die Hände vom Gesicht. Er schaute sich um, da saß Felix, dort stand dieser komische junge Arzt. Sie glotzten auf die Stelle, wo eben noch ... Simon erstarrte. Wo eben noch die anderen gestanden hatten! Wo waren sie hin?" Als Finja, Ginny, Luke und Jo auf Zellgröße geschrumpft und in den Körper ihres Freundes Felix transportiert werden, können sie es zuerst nicht glauben. Nachdem er gerade die Diagnose Krebs bekommen hat, wollten sie ihn eigentlich nur besuchen und jetzt das! Zum Glück können sie aber mit Simon und Felix' Arzt über Handy in Verbindung bleiben. Jetzt kann die Expedition Krebs losgehen...
atp Verlag (Februar 2014) 


Loschnigg-Barmann, Anne Christine/Alder, Judith

Manchmal ist Mama müde

Ein Bilderbuch für Kinder im Alter von 2 bis 8 Jahren. Die Mutter ist an Brustkrebs erkrankt. Es wird erklärt was Brustkrebs ist, was bei einer Chemotherapie passiert und welche Nebenwirkungen eine Krebsbehandlung nach sich zieht. Das Buch zeigt dem Kind Wege auf, wie es mit den Belastungen durch die neue Situation umgehen kann. Auf wunderbare Weise wird aufgezeigt, wie gerade in solchen Lebenssituationen es hilfreich ist, Rituale einzuführen (regelmäßig mit dem Papa schwimmen gehen, ein Zelt bauen, welches eine Krebs freie Zone ist, hier darf niemand über Krebs reden, welche unterstützende Rolle die Oma spielt).
Emh Schweizerischer Ärzteverlag; Auflage: 1., Aufl. (Dezember 2011) 

 

Ness, Patrick/Siobhan Dowd, Jim Kay

Sieben Minuten nach Mitternacht

Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber es ist nicht das Monster, das Conor fürchtet. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter ihre Behandlung begann. Dieser Traum, in dessen Herzen tiefstes Dunkel herrscht und wo im Abgrund ein Albtraumwesen lauert, bis dann ein Schrei die Nacht zerreißt … Das Monster aber, das scheinbar im Garten hinter Conors Haus lebt, verkörpert etwas völlig anderes. Es ist uralt, wild und weise – es ist das Leben selbst. Und es ist gekommen, um Conor zu helfen. Doch auf welchen Weg Conor sich mit seinem gigantischen Freund begeben wird, ahnt er nicht. Er wird ihn hinab in die tiefsten Tiefen seiner Seele führen, er wird ihn in seinen Albtraum begleiten und dann wird er ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit. Denn nur wenn Conor sich dieser stellt, wird er das wahre Wesen des Lebens erkennen …

»Sieben Minuten nach Mitternacht« wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 ausgezeichnet.
cbj (29. August 2011) 

 

Nicholls, Sally

Wie man unsterblich wird: jede Minute zählt

Sam ist elf und hat Leukämie. Seine Beobachtungen und Gedanken hält er in einem Tagebuch fest – mit dem wissenschaftlichen Vorsatz, sein Sterben für die Nachwelt zu dokumentieren. Sogar für die schwierige Frage, wie er den Moment seines Todes darstellen soll, hat er eine Lösung parat: einen Fragebogen für seine Eltern. Doch bevor es so weit ist, will er sein Leben in vollen Zügen genießen. Zusammen mit seinem ebenfalls krebskranken Freund Felix erstellt er eine Liste mit Dingen, die er unbedingt noch erleben will: einen Weltrekord aufstellen. Teenager sein. In einem Luftschiff fahren. Und tatsächlich gelingt es den beiden, die Liste auf höchst originelle Weise abzuarbeiten. 
Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2010)