Leben mit Krebs Marburg e.V.

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Autoren A - F

Abedi, Isabel/Cordes, Mirijam

Abschied von Opa Elefant

Eine Bilderbuchgeschichte über den Tod

 „Der Tod ist ein großes Geheimnis“, sagt Opa Elefant zu den Elefantenkindern. „Niemand weiß was passiert, wenn man stirbt. Das muss jeder für sich alleine erleben und das ist das Besondere daran.“ Eine einfühlsame Bilderbuchgeschichte, die Eltern als Anlass nehmen können, mit ihren Kindern über dieses wichtige Thema zu sprechen.
Ellermann; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2006) 

 

Behr, Daniela

Mein Opa hat Krebs. Ein Buch für Kinder über Krankheit, Tod, Trauer, Abschied aber auch den Zusammenhalt der Familie

Felix hat seinen Opa sehr gern. Eines Tages wird Opa krank und nicht mehr gesund. Seine Krankheit nennt man Krebs. Opa wird schwächer und schwächer, er stirbt. Er fehlt seiner Familie so sehr. Aber in ihnen allen wird er weiterleben. Ein sensibel geschriebenes Buch über Krankheit, Tod, Abschied, Trauer, aber auch den Zusammenhalt der Familie. Auf kindgerechte Weise wird mit dem Thema Tod, mit dem Kreislauf des Lebens, umgegangen, ohne Ängste zu schüren.
Books on Demand; Auflage: 1., Aufl. (15. November 2007) 

 

Beuscher, Armin/Haas, Cornelia

Über den großen Fluss

»Ich muss jetzt gehen« sagte der Hase. »Und ich kann dich nicht mitnehmen.« Der Abschied für immer macht den Waschbären sehr traurig. Text und Bild geben der Trauer Raum, erzählen aber auch davon, wie die Zurückbleibenden sich beistehen und wie sie aus ihren Erinnerungen an den Hasen neuen Mut schöpfen. Nach einem schweren Tag, der die Freunde einander auch näher bringt, schlafen sie spät nachts ein - getrost und getröstet. Ein Geschichte, die faszinierend selbstverständlich von der Hoffnung über den Tod hinaus erzählt, ohne diese grundmenschliche Zuversicht durch Dogmen einzuengen. Ein Bilderbuch, das dadurch auch Kirchenferne anspricht und ideal ist für Gruppen mit Kindern aus unterschiedlichsten Familien.
FISCHER Sauerländer; Auflage: 2 (15. September 2010) 

 

Blake, Claire/Blanchard, Eliza/Parkinson, Kathy

Die Papierkette

Nachdem bei ihr Krebs diagnostiziert worden war, versuchte die Autorin Claire Blake ihren kleinen Söhnen zu helfen, die Krankheit zu verstehen und bemerkte dabei, dass es nicht genug Kindergeschichten gab. Als ausgebildete Erzieherin wusste sie um die heilende Kraft von Geschichten besonders für Kinder. Ihr Wunsch, Familien wie der ihren zu helfen, war die treibende Kraft für die Entstehung dieses Buches. Eine lebensbedrohliche Krankheit in einer Familie ist ein Thema, das wir ernsthaft und dringend mit Kindern besprechen müssen. Oft wenden wir uns Kindern nicht zu, wenn eine solche Krise vorkommt oder nicht zum richtigen Zeitpunkt. Diese Geschichte bietet Gelegenheit, eine solche Diskussion in einer sensiblen und durchdachten Weise zu beginnen; sie schafft eine Möglichkeit, einen Dialog zu einem schwierigen, doch wichtigen Thema zu eröffnen.
Health Press (1998) - auch erhältlich als PDF unter www.komen.de 

 

Brandes, Sophie

Ein Baum für Mama

Nie hatte die zehnjährige Kathrin geglaubt, dass mit Mamas Operation alles anders wird ... Ob ein Mutmacherkastchen mit 365 zauberhaften Wünschen helfen kann? Oder selbstgekochtes Apfelkompott aus Äpfeln des Baumes, der Mama so wichtig ist? Die Mutter der zehnjährigen Kathrin und ihres jüngeren Bruders Till leidet an Krebs und erliegt schließlich ihrer Krankheit. Aus der Sicht von Kathrin werden die allmählichen Veränderungen im Familiaren Alltag geschildert. Einfühlsam geht die Autorin auf die kindlichen Sorgen und Ängste ein und schildert Hoffnung und Enttäuschung bei Eltern und Kindern, als nach einem Krankenhausaufenthalt doch nicht alles "wie früher" wird. Der Leser erlebt Schmerz, Verzweiflung, Tod und Trauer, aber auch Trost unmittelbar mit. Dabei schafft die geschickt eingeflochtene Lektüre eines Buches mit einer ähnlichen Geschichte, dass Kathrin während dieser Monate liest, immer wieder Distanz zum aktuellen Geschehen. "Ein Baum für Mama" wurde mit dem Österreichischen Staatspreis für Jugendliteratur ausgezeichnet.
Buch&Media (September 2001) 

  

Brütting, Sabine

Was macht der Krebs mit uns?

Für die Eltern kommt zu all dem persönlichen Stress im Umgang mit der Erkrankung noch das Problem, die Kinder einzubeziehen, ihnen all das zu erklären, was nun kommt und kommen kann. Das Buch orientiert sich am Verlauf der Krankheit, macht Eltern die Wahrnehmung der Kinder deutlich und gibt viele Anregungen, wie und wann was getan werden sollte. Dabei geht es hauptsächlich darum, eine familiäre Kommunikation zu ermöglichen, um Kindern bei der Bewältigung der elterlichen Erkrankung zu helfen und zwar bis hin zum Versterben des Elternteils. Frau Brütting hat zudem Kinder und Jugendliche ihrer Gruppenangebote eingeladen, zu bestimmten Aspekten selbst etwas zu schreiben. Diese O-Töne geben dem Buch eine besondere Note. Sehr offen werden hier sowohl die Nöte als auch die Wünsche und Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen ausgedrückt.
Balance Buch + Medien; Auflage: 1., Auflage (September 2011) 


Ennulat, Gertrud

Kinder trauern anders – wie wir sie einfühlsam und richtig begleiten

Wenn der Tod einen Menschen oder ein Tier aus der Familie reißt, dann müssen Kinder Fragen stellen, um das Geschehene zu begreifen. Damit können sie die Erwachsenen vor den Kopf stoßen oder in Verlegenheit bringen und verunsichern. Aber das muss nicht sein, wenn Erwachsene sich auf mögliche Fragen vorbereiten. 

Aus dem Inhalt: Sprachschwierigkeiten, wenn ein Haustier stirbt, wenn die Großeltern sterben, Kinder trauern anders, wenn ein Elternteil stirbt, wenn Geschwister sterben, der plötzliche Tod…… 
Herder; Auflage: 9. (17. April 2003) 

 

 

Fessel, Karen S/Schürmann, Kerstin

Ein Stern namens Mama

Wie kann ich Abschied nehmen? Es ist gar nicht einfach, den Tatsachen ins Auge zu sehen, wenn die Erwachsenen um einen herum lieber wegschauen. Louises Bruder Ruben ist noch zu klein und Papa möchte am liebsten überhaupt nicht über Mamas Krankheit reden. Doch Louises möchte alles wissen und auf alles vorbereitet sein. Auch darauf, dass Mama vielleicht bald ein Stern am Himmel sein und dann ganz sicher auf sie herunterleuchten wird. Ein Jugendroman über Trauer und Abschied, der Ängste ernst nimmt und Hilfe für Betroffene bietet. Mit einem Anhang mit Adressen und einem Nachwort der Psychologin Ines Schäferjohann (Trauerland e.V.). Auch als Klassenlektüre geeignet. Empfohlen von Trauerland, Zentrum für trauernde Kinder e.V., und ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis (Empfehlungsliste).
Oetinger (1. Februar 2010)